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Vom 2. Juli 2019 – 19. Januar 2020 war ich auf der unglaublichsten Reise meines Lebens. Auf 4200km habe ich mich zu Fuss von der eigenen Haustüre nach Jerusalem gewagt. In der Vorbereitung zur Reise ist dieser Blog entstanden mit dem ich meine Gedanken und Erlebnisse aufgeschrieben habe und sie so Freunden und Verwandten zugänglich gemacht. Doch nun bin ich zurück und verstehe mein Leben mehr denn je als einen Weg. Es ist ein forschen und erforschen der Geheimnisse des Lebens die uns letztlich dem Himmel nahe bringen. Darum steht das Wort Jerusalem in diesem Blog als Synonym für das himmlische Jerusalem, das ewige Licht oder Gott, aus dessen Spuren ich nun auch im Alltag bin.

Alles deutet über sich hinaus!

Das ist eines der Ideen die mir der Weg gezeigt hat. Alles, auch mein Alltag, deutet über sich hinaus! Darum möchte ich auch weiter von meinen Gedanken berichten. Mein Blog und die Inhalte sind dabei meine Gedanken auf dieser Reise durch mein Leben. Sie sind weder theologisch ausgeklügelt noch vollkommen, sondern verstehen sich als Einsicht in einen Weg auf dem ich mich befinde. Ich möchte dem Leben auf die Spur kommen und erforschen wohin mich das Vertrauen in den Himmel bringt. Der spannenste Teil der Reise liegt noch vor mir.

Hier gelangst du zu den aktuellen Blogbeiträgen oder zu denen, die ich direkt auf meiner Reise geschrieben haben.

Gott wirkt in Allem und durch Alles in einzigartiger Weise in dieser Welt.

Peter Elstner

Die Pilgerreise hat mir einen neuen Bezug zu dieser Welt geschenkt. Ich bin weder erleuchtet noch habe ich Jesus gesehen, im Gegenteil, denn es scheint mir, dass ich Gott in Allem und durch das Wirken von Allem erkennen darf. Damit war die Reise nur ein Startschuss für die nächste Entdeckungstour durch mein eigenes Leben.

Eckdaten der Reise

Die Pilgereise nach Jerusalem hat mich über 4200km zu Fuss, durch 11 Länder dieser Welt geführt. Meine Frau hat mich dabei auf der ganzen Reise begleitet. Dabei haben wir im Zelt, bei Menschen vor Ort oder in Hotels und Pensionen haben wir dabei übernachtet. Unser Gepäck waren lediglich zwei Rucksäcke die wir auf dem Rückem getragen haben und mein Pilgerstab.

Die Route hat mich durch die Schweiz (Einsiedeln, Appenzell), Österreich (Insbruck, Salzburg, Wien), Ungarn (Budapest, Baja), Serbien (Novi Sad, Belgrad), Kosovo (Prishtina), Normazedonien (Skopje), Griechenland (Thessaloniki, Kavalla), Türkei (Canakkale, Assos, Bergama, Izmir, Denizli, Isparta, Konya, Mersin), mit dem Flugzeug wegen des Sysrien-Kriegs nach Jordanien (Amman) und Palästina (Jericho) nach Israel und Jerusalem geführt. Die Karte zeigt euch grobe Stationen der Reise.

Weitere Information findet ihr bei meinen Freunden vom Jerusalemway. Mit Hilfe des Vereins und dem längsten Friedens- und Kulturwegs der Welt, wurde mein Traum erst wahr.

Auch meiner Reise habe ich Tagebuch geschrieben. Für jeden Tag der Reise findet ihr ein paar kurze Berichte über den Weg, ein paar Bilder und Fakten die euch meine Reise illustrieren können. Alle einträge findet ihr im Tagebuch auf dieser Webseite. Ich habe die Einträge nach dem Verlauf und der Region sortiert aufgelistet.

Auf meiner Reise habe ich Anliegen verschiedener Menschen mit auf den Weg genommen. Zweifel, Fragen, Dank und Gebet die diese Menschen bewegen haben ich am Ende der Reise an der Klagemauer abgelegt. So hatten sie einen Ausdruck vor Gott, dem Universum und dem Himmel. Ich habe sehr viel positivies Feedback dafür bekommen und möchte diese Möglichkeit auch weiter für euch anbieten. Wer ein Anliegen hat, für den werde ich in besonderer Weise beten und segnen.

Ihr könnt alles nachlesen und den Kontakt zu mir herstellen unter folgender Link. Ich freue mich auf eure Anliegen, denn wir sind gemeinsam unterwegs.


Warum die Reise?

Vielleicht fragt sich der ein oder andere was der Grund meiner Reise ist. Wieso sollte man 4500 – 5300 km zu Fuss nach Jerusalem laufen. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Ich möchte Sie euch hier vorstellen.

Warum Pilgern?

In meinem Blogbeitrag „Der Weg bisher“ habe ich einige der Gründe schon erzählt. Schon vor vielen Jahren habe ich bereits ans Pilgerng gedacht. Ich weiss nicht mehr ganz genau wie ich auf diese Idee gekommen bin. Als ich später Das Buch von Hape Kerkeling „Ich bin dann mal Weg“ gelesen habe ist meine Sehnsucht nach dem Pilgern wieder aufgebrochen.

Auf dem Jakobsweg 2016 hat sich diese Sehnsucht bestätig. Pilgern ist ein sehr intensiver und spannender Weg zu sich selbst und seinem Ursprung. Der Ursprung liegt meiner Meinung nach irgendwo bei Gott. Beim Pilgern lernt man vertrauen, denn man macht sich abhängig und man wird nicht abgelenkt von unserem komplexen Alltag heute. Pilgern ist für mich wie eine Suche. Und Gott hat versprochen, wer sucht der wird auch finden.

So ist für mich das Pilgern mehr als Wandern. Es ist die Suche nach dem Weg. So wird das Pilgern ein Symbol für meinen Lebensweg. Es befreit mich von Ablenkung, Ängsten und bringt mich zum Mut und zur Offenheit für Gott und diese Welt.


Abenteuer?

Eine grosse Motivation für mich ist auch das Abenteuer. Ich bin eigentlich ein Mensch der wenig Risiko eingeht. Dennoch habe ich immer wieder die Sehnsucht nach einem Abenteuer in meinem Leben. Ich möchte „gefährlich“ sein und mutig. Die Träume eines jeden kleinen Jungen eben. Darum ist ein grosser Teil meines Antriebs auch: Ich möchte es mir beweisen!

Ob das eine gute Idee ist, weiss ich nicht. Ich kann mir nur vorstellen, dass sich ein Gelingen der Reise nicht nur spirituell positiv auswirken kann. Ich denke mein Selbstbewusstsein können dadurch auch massiv gestärkt werden.


Warum Jerusalem?

Gute Frage. Für mich symbolisiert diese Stadt das grosse Spannungsfeld zwischen Verheissung und Realität. Für drei grosse Religionen ist diese Stadt ein besonderer „heiliger“ Ort. Die Kriege und Konflikte die von diesem Ort ausgehen sind genau das Gegenteil der Verheissungen für diese Stadt.

Für mich als Christ ist Jerusalem das Ziel meiner letzten Reise. Das „himmlische“ Jerusalem die neue Stadt steht für das kommende Himmelreich. Somit ist meine Pilgerreise eine Vorahnung von der Reise die ich einst antreten werden. Dort werden dann „alle meine Tränen weggewischt werden. Es wird kein Leid mehr geben.“


Der Weg des Friedens

Der Weg nach Jerusalem führt mich quer durch Europa in den Nahen Osten. Er verbindet dabei Menschen, Nationen, Kulturen und Religionen. Damit durchquert er Hoffnungen, Sehnsüchte, Ideale und Ideen ganz verschiedener Arten. Den Religionen ist es oft nicht gelungen ihren Auftrag, Frieden zu stiften und Liebe zu leben, zu erfüllen. Oft gab es Verhöhnung statt Versöhnung.

Mich macht das betroffen. In der Bibel steht so viel über die Liebe Gottes zu uns Menschen, dass ich dem Vorbild Jesu und der Apostel gern ganz praktisch nähern möchte. Ich möchte ein Zeichen des Friedens und der Versöhnung setzten. Versöhnung unter den Menschen, den Religionen und mit Gott.

Wenn ich pilgere, dann öffne ich mich und mache mich angreifbar. Mit meiner Art, meinem Wesen möchte ich in kleinen Dingen Vorurteile abbauen und einen kurzen Moment Frieden stiften zwischen mir (meiner Herkunft und Glauben) und den Menschen dir mir Begegnen.

Der Weg nach Jerusalem ist der Weg des Friedens zwischen den Menschen.