Nordmazedonien

Nordmazedonien im Herzen des Balkan ist für uns ein sehr unbekanntes Land. Umso schöner ist es diesen schönen Flecken Erde in der Halbzeit unserer Reise,zu erkunden. Von der Hauptstadt Skopje geht es geradewegs in den Süden in Richtung Griechenland. Bilder, Fakten und ein paar Berichtet könnt ihr hier nachsehen.

Etappenübersicht / Tagebuch

Halbzeit – 170km


21. Oktober – Etappe von irgendwo hinter Demir Kapjia nach Gevgeljia

Über Davidovi, Miravci, Smokvica und Negorci

Die Sonne begrüsste uns auf dem Feld erstaunlich früh. So packen wir unsere sieben Sachen und gehen wieder auf die unangenehm huckelige Schotterpiste durch das noch immer enge Tal. Es geht immer wieder auf und ab und es raubt dadurch enorm Kraft. Später öffnet sich das Tal und der Horizont wird breit. Die Sonne scheint schon sehr stark als wir den kleinen Ort Davidovi erreichen, über dem sehr markant das Kloster ST. Iljia thront. Wir passieren die wenigen Häuser des Ortes und gehen nun erst über ein paar Feldwegen, an denen Feldarbeiterinnen im Schatten Rasten, durch die Ebene. Später geht es auf einer Strasse nach Miravci. Wir sind überglücklich als wir von einer Anwohnerin erfahren, dass es einen Laden hier hat, denn es ist heiss und unser Wasser war nun aufgebraucht. Nach dem Auffüllen unseres Tankes durch eine Rast, laufe ich voran, während Maria den ÖV versucht zu nutzen. Ich gehe weiter auf der Strasse durch eine skurrile Landschaft die mit Büschen und steinen und kargem Gras überseet ist. Hier und da haben Menschen die Steine entfernt und bauen nun etwas darauf an. Nach sieben Kilometern treffe ich auf die Schnellstrasse, die zu meiner Freude einen breiten Rand aus Schotter hat. So kann ich ohne ständigem Ausweichen diesen langen Abschnitt, von zehn Kilometer, zügig passieren. Danach überquere ich Autobahn mit einer Brücke und gelange so in den niedlichen Ort Negorci. Ab da kann ich eine Gehweg-gesäumte Strasse nutzen die mich durch einen Wald zur letzten Stadt in Mazedonien führt. Gevgeljia ist drei Kilometer Luftlinie von der griechischen Grenze entfernt. Als es dunkel ist, erreiche ich unsere Unterkunft. Es wird die letzte Nacht in Nordmazedonien sein.

Etappe: 38km / Schritte: 68 400 / Höhenmeter 45m

In Gold getauchter Morgen

 

Endlich Zivilisation

 

Schön eben nach Miravci

 

Negorci

 

Last night in Macedonia


20. Oktober – Etappe von Negotino nach irgendwo hinter Demir Kapija

Über Przdevo

Am neblig diesigen Morgen ziehe ich allein los, denn ich treffe später Maria in einem Ort, von dem aus wir zusammen weiter laufen wollen. Zunächst geht es in der Nähe der Autobahn eine Weile auf Nebenstrassen und Feldwegen entlang bis ich diese unterquere und eine kaum befahrene Strasse in ein Tal begehe. Ein Moped überholt mich, sonst höre ich nichts für einige Kilometer. Es geht sanft stetig Bergauf, so, dass man es kaum merkt. Als ich die ersten Dächer von Przdevo sehe, bin ich verwundert, wie weit oben ich bereits angekommen bin. Ein Pferd trabt auf der Strasse, als würde es seine Freiheit geniessen, um das es wohl viele seiner Artgenossen beneiden. Das Dorf ist sinnbildlich für den Balkan, eine Strasse, viele Trsmpelpfade zu etwas brüchigen Häusern und aus einigen Grundstücken klingt laute, Musik. Die Einwohner Grüssen nett, wenn man es selbst auch tut. Danach gehe ich einen kleinen Weg zwischen Ruinen hindurch weiter hinauf. Oben, das Dorf hinter mir gelassen, zeigt sich mir ein atemberaubender Blick auf das Umland. Es ist weiter sehr diesig, aber trotzdem zeigt sich hier die Welt in voller Offenheit. Wie ein aufgeschlagenes Buch liegt Mazedonien vor mir. Ein Moment tiefer Einsicht. Ich gehe den Weg weiter und zum Teil sehr steil hinab bis zur Autobahn. Typisch Pilgern, danach geht es sofort wieder Bergauf und Bergab. Es ist wirklich anstrengend und ich komme in der Hitze sehr ins schwitzen. Ungefähr 2km vor dem Ort Demir Kapija gibt es ein Weingut mit traumhafter Sicht ins Umland. Ich spreche mich ab und Maria kommt aus dem Ort hinauf gelaufen und wir trinken zusammen einen Kaffee. Es scheint ein beliebter Ausflugsort zu sein, denn es versammeln sich viele Familien da oben. Nach einer längeren Rast geht es hinab in den beschaulichen Ort. Dort decken wir uns mit Wasser ein, denn vor der Nacht kommen wir durch keinen weiteren Ort mehr hindurch. Wir gehen der Strasse aus Demir Kapija entlang direkt auf eine Felswand zu. Der Fluss Vadar fliesst durch einen schmalen Spalt hindurch. Und wie sollen wir da durch kommen? Irgendwann sehen wir ein Loch in der Wand. Den Tunnel hat Kaiser Wilhelm 2. bauen lassen, so eine Information neben dem Tunneleingang. Froh über unseren Willi, können wir also problemlos passieren und in eine enge Schlucht eintreten in der eine Strasse, Bahngleise und der Fluss geradeso Platz haben. Nach der Schlucht folgt ein breiteres Tal welches aber nach wenigen Kilometern wieder enger wird. So langsam verschwindet die Sonne hinter den Bergen und es wird dunkler. Wir gehen noch zwei Windungen entlang bis wir endlich eine Möglichkeit auf einem wilden Feld hinter den Gleisen haben, unser Nachtlager aufzuschlagen. 10km in die eine Richtung und 12km in die Andere, keine Zivilisation. Jetzt war es wirklich wildcampen.

Etappe: 30km / 54 000 / Höhenmeter: 2x 180m auf und ab

Negotino am Morgen

 

Herrliche Wege durchs staubige Gebirge

 

Weingut vor Demir Kapija

 

Der Tunnel vom Kaiser Willi

 

Herrliche Schlucht


19. Oktober – Etappe von Veles nach Negotino

Über Gradsko, Palikura und Kurija

Es geht flott an diesem Morgen mit dem Zeltabbau und so sind wir schnell wieder auf der Strasse die uns durch das immer noch Enge Tal der Vadar führt. Wir werden von zwei alten Herren auf klapprigen Rädern überholt und zu meinem Pilgerstab befragt. Nach einem netten kurzen Gespräch auf der Strasse geht es weiter und der Blick weiter sich. Am Ende des Tals ist spürbar, dass sich die Vegetation verändert hat. Die Hügel sind gelblich mit kargen Sträuchern überseet und sehr viel Staub und Geröll liegt herum. Hier und da ist ein Haus oder Bsuernhof zu sehen. Als wir durch einen, wie üblich mit kleffenden Hunden, hindurch gehen, spricht uns der Bauer in feinstem Englisch an. Nach dem Informationsaustausch, mit besten Wünschen versehen, gehen wir an Weinbergen vorbei. Dort entdecke ich Mandelbäume und deren Früchte. Einmalig, denn sowas habe ich noch nie zuvor gesehen. Es geht hügelig Auf und Ab immer in der Nähe der Autobahn und Schnellstrasse. Uns wird vor Augen geführt warum es so trocken ist, denn die Sonne prasselt hier Mitte Oktober immer noch stark. Die Gegend wirkt so, wie ich mir Israel und Mesopotamien zu Zeiten Abrahams immer vorgestellt habe. Dann laufen wir 5km Schnellstrasse entlang, was ohne Streifen am Rand sehr unangenehm und mühsam ist. Immer wieder müssen wir Lkws ausweichen und kommen so kaum voran. Danach wird es wieder holprig und staubig. Kurz vor dem Ort Gradsko trennen sich Maris und ich, sie wird von dort aus mit dem Zug zum Ziel fahren, während ich noch einen langen Weg vor mir habe. Schnell durchschreite ich den Ort und kaufe nur schnell Wasser, dann geht es wieder raus und nach wenigen Metern auf der Strasse darf ich nun wieder einen Pfad betreten. Durch eine Ebene die mit Feldern und Bäumen überseet ist, nähere ich mich den nächsten Hügeln. Der erste Anstieg von ca. 140m bringt mich zum Ort Palikura, von dem ich eine herrliche Sicht auf den Weg bekomme, den ich Zurück gelegt habe. Dann geht es weiter hinauf an vielen Weinbergen entlang, die mich nun bis zum Zielort begleiten werden. Als ich den ersten Höcker überwunden habe, gehe ich in eine malerische Senke mit dem Ort Kurija. Ich überquere in der Mitte des Tals den Bach Luda Mara um danach gleich wieder steil hinauf, auf der Strasse, nächsten Hügel zu überwinden. Doch die herrliche Gegend ist jede Mühe wert. Die Sonne steht tief und verschwindet gegen 17uhr hinter dem Horizont. Eine Herausforderung die immer stärker wird bei uns, denn die Zeit in der wir laufen können wird knapper. In der Dunkelheit laufen ist fast unmöglich, wegen der schlechten oder nicht vorhandenen Beleuchtung, selbst in dem Orten. Ich gehe noch an einem Weingut vorbei, wo mich vier freilaufende Hunde mit knurren und Bellen belegen und komme über einige kleine Hügel dem Zielort näher. Dieser ist in einer Spalte gebaut, sodass man ihn erst richtig wahrnimmt wenn man den Hügel zuvor erklommen hat. Es ist dunkel und die letzten beiden Kilometer etwas abenteuerlich. Ein Mazedonier ohne Licht am Auto sieht mich in vorletzter Sekunde. Irgendwann erreiche ich Negotino und bahne mir einen Weg durch schlecht beleuchtete Strassen ins Zentrum. Belebt wie immer ist es hier. Danach wieder einen Hang hinauf zur Unterkunft. Geschafft!

Etappe: 40km / Schritte: 72 000 / Höhenmeter: 390m + 80m hinauf und 200m + 150m nach unten

Das enge Tal verlassen wir

 

Mandelbaum

 

Andere Vegetation

 

Der Blick zurück auf den heutigen Weg

 

Das Tal mit dem Dorf Kurija


18. Oktober – Etappe von Katlanovo nach Veles

Am Morgen fahre ich nach Katlanovo um den Weg dort weiter zugehen, wo ich vor zwei Tagen geendet habe. Von der Kirche aus geht es sehr schnell aus dem kleinen Ort heraus auf einer Asphaltstrasse. Nach ca. 3km biege ich links auf einen Schotter weg ab, der mich ziemlich geradlinig und steil immer weiter nach oben führt. Mit jedem Schritt weitet sich die Sicht und das Herz. Hier oben ist es extrem ruhig, kein Autolärm noch sonst was. Ein paar Vögel zwitschern und ein sanfter Wind geht durch die trockenen Äste. Es ist diesig, doch kann man die Erhabenheit der umliegenden Gegend erahnen. Dann folge ich wieder einer Strasse die mich etwas sanfter weiter hinauf führt. Danach geht es kurz bergab in ein kleines Tal, wo ich in der Nähe der Schnellstrasse meinen Weg nach Jerusalem gehe. Nach der tollen Sicht geht es nach einigen Kilometern im Wald (die Wälder hier sind eher flach, fast gestrüppartig) entlang wieder abwärts. Von weitem sehe ich bereits denn See Mladost der eingefärcht vor ein paar Hügeln wie eine silberne Scheibe wirkt. In Schlöngemlinien nähere ich mich diesem See bis ich ihn erreiche. Es ist fantastisch, denn abgesehen von Flüssen habe ich schon lang kein Wasser mehr gesehen. Ich vermisse die Schweizer Seen schon. Unten gibt es einige Hotels die geschlossen sind ausserhalb der Saison. Trotzdem finde ich noch eins und genehmige ein Bier, bei dem ich Freundschaft mit einer Katze schliesse. Danach geht es weiter dem See entlang und dann weiter nach unten bis zur Stadt Veles. In der kleinen belebten Innenstadt treffe ich auf Maria. Nach dem Essen gehen wir noch Wasser kaufen und wollen ausserhalb der Stadt einen Platz zum Zelten suchen. Was gar nicht so leicht wird, denn nach der Stadt verläuft der Weg in einem steil ansteigendem, feksigem Tal. Kaum Platz neben der Strasse. Wir laufen an dem Kloster St. Sveti Dimitrija vorbei und folgen seit der Stadt Veles wieder dem Fluss  Vadar der sichtlich breiter wird. Es wird schon mächtig dunkel, als wir einen Platz neben der Strasse finden. Leider wird auch da der Müll abgeladen. Eine kleine saubere Ecke finden doch noch und bauen auf. Als wir im Zelt in der Dunkelheit liegen, hören wir Autos die den Weg hoch kommen. Still liegen wir da um nicht aufzufallen in der Dunkelheit. Leider scheint es ein beliebter Rast und Pinkelplatz zu sein, es dauert lang bis wir wirklich Ruhe haben.

Etappe: 30km / Schritte: 54 000 / Höhenmeter: 395m hoch und runter

Yes! Grosser Anstieg geschafft

 

Die Anmut Nordmazedoniens

 

Der See Mladost

 

Hinter Veles wird es eng


17. Oktober – Pausentag in Skopje

Maria hatte Schmerzen in den Füssen und so wollten wir kein Risiko eingehen und machen einen Tag Pause. Unsere Unterkunft konnten wir verlängern. Skopje ist die letzte Hauptstadt auf unserer Reise nach Jerusalem und irgendwie war es auch richtig in dieser Stadt zu halten, denn bisher hatten wir das in jedes Hauptstadt so gemacht. So haben wir einen Rundgang durch die Stadt gemacht und dabei gleich ein paar neue Schuhe für Maria besorgt und eine Salbe für die schmerzenden Füsse. Auch ein Schlafsack-Inlet war nötig, damit Maria nicht mehr so friert im Zelt. Natürlich haben wir auch wieder geschlemmt wie die Weltmeister, denn einige Etappen in der Pampa lagen vor uns, und wir wollten den Akku mit allen Mitteln laden. Ein ruhiger Tag ging zu Ende, in dem wir noch mal Grossstadt feeling aufgesaugt haben.

Witzige Strassenlsterne, dahinter der rote Bus

 

Am Mutter Teresa Haus

 

Überall Statuen von Leuten mit Waffen

 

Grosse goldige Kirche


16. Oktober – Etappe von Skopje nach Katlanovo

Über Dracevo, Studenicani, Morani und Oresani

Wie in jeder Hauptstadt geht der Weg aus dem Zentrum lange an Hauptverkehrsstrasse entlang. Der Vorteil sind die Gehwege die das Laufen bei dichtem Verkehr erleichtern, der Nachteil ist sicher der Lärm. So gehe ich ungefähr 10km  bis der Gehweg aufhört, teils auch Ausnahmsweise mit Musik aus den Kopfhörern. Als ich der immer gut befahrenen Strasse weiter folge, nehme ich die wieder raus, weil die Ohren an solchen Orten extrem wichtig sind für das Ausweichen sind. Nach dem ich zweimal links abgebogen bin wird es langsam ruhiger. In Studenicani wurde ich von einem deutschsprechenden Mazedonier angesprochen. Er war sehr nett und berichtet, dass seit der Unabhängigkeit Mazedoniens zu wenig passiert ist. Strassen und Fabriken sind noch aus der Jugoslawien-Zeit unter Titos gebaut worden. Er lächelt sehr freundlich und ist sympathisch. Die Menschen hier, haben Ähnlichkeiten mit den Serben und sind eher etwas zurückhaltender und mit viel positiven Respekt gegenüber mich als Fremden. Die Frau in einem Shop ist ganz angetan von mir und berät mich auf mazedonisch beim Bier und Proviant Kauf. Auch ihr lächeln war milde. Ich nähere mich nun der Strasse entlang den Hügeln die sich bereits rechts vom Weg auftürmen. Irgendwo dazwischen, sprechen mich zwei junge Männer an und ziehen aus ihrer Plastetüte ein Hugo-Boss Parfüm. Das wollen sie mir für „20isch Euro“ verkaufen, natürlich original und beste Qualität. Ich muss echt gestunken haben, wenn man mir sowas als Pilger anbietet. Lachend lehne ich ihr Angebot ab, was nicht überheblich sein sollte, aber die Situation war urkomisch wie ich finde. In Oresani geht der Weg über den Fluss Vardar und macht eine scharfe Abbiegung nach Links und über einen kleinen Hügel. Hier ist die Landschaft wieder schön und besonders ruhig. Der Asphalt verlässt mich und ich laufe einige Kilometer einem staubigen Weg entlang der zuletzt über die Autobahn direkt in den Ort Katlanovo führt. Eine interessante Kirche wartet dort, denn der Kirchturm hat, statt einem Dach, eine Krone auf und am Turm ist der Allmächtige höchst persönlich aufgemalt. Nun warte ich auf den Bus, ein paar Dorfbewohner geben die nötige Infos und wenig später sitze ich in einem der Doppelstockbuse. Diese roten Buse sind wohl aus London importiert und so komme ich in den Genuss einer Premierenfahrt mit einem solchen Gefährt. Zurück nach Skopje wo Maria im Apartment auf mich wartet. Erste richtige Tour in Mazedonien geschafft.

Etappe: 32km / Schritte: 57 600 / Höhenmeter: 60m auf und ab

Skopje ist kontrastreich

 

Typischer Balkanier auf dem Weg

 

Bei Oresani der Fluss Vadar

 

Witzige Kirche in Katlanovo


15. Oktober – von Kaçanik (RKS) nach Skopje (MK)

Nach der verrückten Nacht auf den Fluten des Baches war unser Zelt von aussen sehr Nass. Der dichte Nebel des Morgens tat sein übriges. So entschieden wir uns nach Skopje vor zu fahren um uns zu erholen und das Zelt zu trocknen. Der Grenzübergang in den Bergen wäre wohl eine anspruchsvolle Etappe geworden. So gehen wir in den das Zentrum von Kaçanik und frühstücken im Restaurant. Es soll einen Bus vom Ort nach Skopje geben, also gehen wir nach der Stärkung siegessicher zum Busbahnhof, doch dort kennt man keinen Bus nach Nordmazedonien. Der junge Mann an der Info verweist uns auf die Hauptstrasse und meint wir sollen Trampen. Wir finden auf unserer Karte eine weitere Busstation und wollen dort unser Glück versuchen. Kaum angekommen werden wir von einem Taxifahrer angesprochen der uns nach Skopje bringen will. Wir sind etwas skeptisch, weil er behauptet, dass es keinen Bus gäbe. Ein älteres Ehepaar stehen ebenfalls da, wollen nach Skopje und nehmen auch das Taxi. Also fahren wir zu fünft im alten Golf Taxi nach Nordmazedonien. Der ältere Herr ist Lehrer und kann ein wenig Deutsch. Seine Frau stammt aus Mazedonien und sie wollen eine Schwester im Krankenhaus besuchen. Der Grenzübergang war wenig aufregend. Unsere Pässe wurden akzeptiert und an der nordmazedonischen wurde nur kurz gewitzelt ob mein Pilgerstab, der hinten quer im Kofferraum lag, als kung-fu – Stab geeignet wäre. Dazu machte der Beamte entsprechende Bewegungen. Danach ging es mit dem wackeligen Auto ins sehr belebte Zentrum von Skopje. Nach der Besorgung von Geld und anderen Dingen gehen wir etwas essen und beziehen ein Appartement was wir gebucht haben. Mit einem herrlichen Blick über die Dächer der Stadt geniessen wir den Abend und die Ruhe.

Kaçanik im Nebel

 

Schönes Ende des Kosovo

 

Grenzübertritt im Taxi

 

Ein Hallo aus Skopje

 

Skopje die letzte Hauptstadt auf unserer Route